13. September 2010, 18:30 Sieg im Mannschaftszeitfahren und müde Beine in Lausanne
Erstmals in meiner Karriere bestritt ich letzten Samstag ein Mannschaftszeitfahren über eine lange Distanz. 88 Kilometer galt es in La Brévine im 6er-Team möglichst schnell zu bewältigen. Ich konnte dieses Zeitfahren mit meinem Team Price gewinnen, einen Sieg gemeinsam als Team zu erringen ist doppelt schön. Dass ich das Rennen mit einem Zeitfahrrad bestritt, auf welchem ich noch nie gesessen bin, war wohl nicht ganz ideal.
Als ich nach dem Rennen vom Rad stieg war mein Körper von oben bis unten verkrampft. Deshalb hatte ich am nächsten Tag nicht grosse Ambitionen beim Handicap-Rennen in Lausanne. Schon auf den ersten Kilometern merkte ich dann auch, dass ich eigentlich besser einen Ruhetag eingezogen wie ein Rennen unter die Räder genommen hätte. Dass ich nicht ganz auf der Höhe war, spielte eigentlich nicht so eine Rolle, denn meine Teamkollegen Oberholzer, Schnyder und der erstaunlich starke Wolf machten sich zu dritt auf die Flucht und fuhren das Rennen nach Hause. Ich selbst quälte mich dahinter als 5. über die Ziellinie.