x 12. Juli 2010, 23:08  Pont a Marcq  Das Rennen nahe der Belgischen Grenze wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragen. Auf den 200 Kilometern mussten 7 Kopfsteinpflasterpassagen bewältigt werden. Eigentlich ein sehr gutes Rennen für mich. Aber leider bleibt mir in dieser Saison das Sturzpech treu. Nachdem ich in der Anfangsphase des Rennens schon mal in einer Spitzengruppe vertreten war, habe ich gemerkt, dass die Form auf diesem Terrain wirklich gut ist. In die erste Kopfsteinpflasterpassage fuhr ich dann auch unter den ersten Zehn Fahrer hinein, denn ich wollte in einer guten Position sein und möglichen Poblemen aus dem Weg gehen. Nur leider stürzte das Führungsmotorad vor den ersten Fahrern. Mein Teamkollege Michael Baer konnte noch auf dem Rad bleiben, aber den Fahrer vor mir und mich erwischte es und ich musste schon zum wiederholten Male in dieser Saison unsanft vom Rad. Dabei ging mein Rad zu Bruch und ich musste wegen des entstandenen Staus sehr lange auf mein Ersatzrad warten, so dass ich, als ich dann weiter fahren konnte, schon hoffnungslos zurück lag und darauf hin mit Schmerzen in Knie und Schulter das Rennen aufgab. Es bleibt nach dem Rennen auch nur die etwas frustrierende Erkenntnis, dass die Form an diesem Tag sehr gut war, aber ich mir dafür eben beim besten Willen nichts kaufen kann.
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