Der fünfte Tag der "Tour de San Luis" war nicht nur wegen der Etappenlänge ein sehr langer Tag. Vor dem Start gab es schon einen längeren Tranfer zum Startort von knapp 1,5 Stunden. Und nach den 205 Kilometer des Tages auf dem Rad mussten noch einmal über 200 Kilometer mit dem Bus zurückgelegt werden. Dazu kamen noch Temparturen von teilweise 40 Grad. Die Etappe wurde aber wieder danke der drei argentinischen Nationalmannschaften sehr kontrolliert in den Schlussanstieg herangeführt und ab dort begann für die Spitzenfahrer das eigentliche Rennen.
Für mich hieß es wieder einmal eine gute Gruppe zu bekommen, mit der ich recht kraftsparend ins Ziel fahren konnte. Doch aufgrund der Steile des Berges, der 190 Kilometer zum Berg und der typischen Januarform wurde es auf manchen Stücken des Berges doch mit 39*23 teilweise ziemlich unrund. Das Ziel erreichte ich als 80. mit 8.13 Rückstand. Oben angekommen wurde man mit einem herrlichen Blick über die wirklich wunderbare Landschaft entlohnt.
Die 6. Etappe wird die kürzeste Etappe der gesamten Rundfahrt sein und sollte vom Profil her eher keine großen Hürden im Verglich zu heute aufweisen.